Schwangerschaftsstreifen vermeiden | Mein Körper nach der Geburt

Der weibliche Körper ist ein echtes Wunder. Jeder von uns! In der Zeit der Schwangerschaft verändert er sich nicht nur optisch, sondern auch innerlich. Schon in den ersten Wochen wandelt sich unser Blut, Stoffwechsel, Gebärmutter, Brüste und vieles mehr. Vor allem unsere Hormone sind von Anfang an am Prozess der Veränderung beteiligt.

Mein Körper in der Schwangerschaft

Ich habe während meiner Schwangerschaft knapp 20 Kilo zugenommen und hatte am Ende auch Wassereinlagerungen in den Beinen, Händen und Armen. Dennoch habe ich mich sehr wohl in meinem Körper gefühlt. Ich hatte großes Glück und litt weder an Schwangerschaftsübelkeit noch anderen unangenehmen Schwangerschaftskomplikationen. Bis auf akute Müdigkeit blieb ich von vielem verschont.

Meine Routine in der Schwangerschaft

Meine Brüste und Po wuchsen am Anfang sehr schnell, sodass ich schon früh begonnen habe gegen Schwangerschaftsstreifen vorzugehen. Ich habe euch, die für mich effektivsten, Schritte unten zusammengefasst:

  1. In der Schwangerschaft habe ich nach der 15 Schwangerschaftswoche angefangen täglich meine Problemzonen mit Öl zu massieren. Als die Schwangerschaft voranschritt und der Bauchumfang immer mehr zunahm, habe ich mit einer stabilen Bürste meinen Bauch mit kreisförmigen Bewegungen massiert. Durch die zusätzliche Durchblutung kann man Dehnungsstreifen vorbeugen.
  2. Außerdem ist es ratsam den Körper ausreichend zu hydrieren. Täglich zwei bis drei Liter an Getränken zu sich zu nehmen ist förderlich.
  3. Wechselduschen für Gewebestraffung. Eine Wechseldusche sollte bei den ersten Versuchen nicht länger als drei Minuten dauern. Durch warmes Wasser dehnt sich die Haut, durch kaltes strafft sie sich. Der Wechsel ermöglicht dadurch eine bessere Durchblutung und darum eine bessere Elastizität der Haut. 🙂
  4. Andere Massagen wie beispielsweise: Zupfmassage oder Ölmassage

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Meine Körper nach der Schwangerschaft

Nach der Geburt hatte ich selbstverständlich noch meine Wassereinlagerungen. Es dauerte ein paar Tage bis diese weggingen. Auch mein Gewicht war nicht vom einen auf den anderen Tag wieder wie vorher. Ich habe durch das Stillen meines Sohnes und die damit verbundene Kalorienverbrennung schnell viel abnehmen können. Auch mein Rückbildungskurs und viele Spaziergänge (natürlich nach dem Wochenbett) haben mir geholfen. Kanga und Buggysport haben uns ebenfalls viel Freude bereitet, sodass ich nach circa sechs Monaten meinen alten Körper zurückhatte.

Nach der Schwangerschaft habe ich keine sichtbaren Dehnungsstreifen am Bauch gehabt. Dennoch ist mein Bauch noch immer nicht hundertprozentig straff. Muss er aber auch nicht! Ich bin Mama und habe ein Kind zu Welt gebracht und das darf man auch sehen. Wichtig ist, dass egal wie unterschiedlich unsere Körper sind, wir uns gegenseitig tolerieren, voneinander lernen und mit uns selbst zufrieden sind.

Noch heute benutze ich mein altes Schwangerschaftsöl sehr gern und verwende es ebenfalls mit einer Holzbürste auf meinen Problemzonen. Sehr angenehm und hilfreich. Bei der nächsten Schwangerschaft werde ich es wieder so machen. 🙂

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